Maßnahme 7: Verrohrung Graben 8

Diese Maßnahme wurde noch nicht umgesetzt.

Sachlage

Bitte hier die Lage und die Problematik des Rohres Graben erklären

Im Untersuchungsbericht wird die Leistungsfähigkeit des Durchlasses ursächlich für einen Aufstau von 0,50m in den Gräben 9+11 dargestellt. Es ist nachgewiesen, daß ein Zusammenhang mit den großflächigen Vernässungen der Grundstücke zwischen Kienenhagen, Katendeich und Klaus-Schaumann-Straße besteht – sowie Auswirkungen auf die Situation am Graben 11 mit den Grundstücken zwischen Nettelnburger Straße und In der Hörn. Diese Verrohrung besteht seit über 80 Jahren.

 

 

Gewässer Graben 8
Defizit Nr. 7: Verrohrung DN 600/300/200
Lage Klaus-Schaumann-Straße 89/89a-91/91a
Gemarkung 604, Billwerder
Flurstücke 776, 4251, 4252
Stationierung 0+001 – 0+170
Festgestellter Mangel in der Untersuchung Aufstau 0,50m beim Ablauf des Bemessungsregens
(30-jährliches Regenereignis)
verortete Ursache Reduzierung der Gesamtverrohrung von DN 600 auf DN 300+DN 200 ab Schacht westl. Klaus-Schaumann-Straße
Stat.: 0+001 – 0+170, l = 171,80mNr. 7 in Tab. 1 des Untersuchungsberichts
Vorschlag zur Optimierung Ertüchtigung der Verrohrungsstrecke z.B. Ersatz der unterdimensionierten Leitungen durch Rohrleitung DN 600 (mit hydraulischem Nachweis ggf. auch 2xDN 400) einschl. 2 neue Normschächte mit Sandfang t = 0,50m
Nr. 7 in Tab. 2 des Untersuchungsberichts

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Maßnahme

Der Untersuchungsbericht empfiehlt die Ertüchtigung, also die Aufweitung des Durchlasses.

Ein offener Graben wäre technisch möglich, aber nur als Kastenprofil vorstellbar. Aufgrund der örtlichen Nutzung ist diese Lösung jedoch unpraktikabel.

Naheliegend ist eine Anpassung an die Rohrleitung östlich der Klaus-Schaumann-Straße in der Nennweite DN 600 (Kreisprofil). Sofern der hydraulische Nachweis erbracht wird, kann möglicherweise auch eine Doppelleitung 2xDN 400 Verwendung finden. Ergänzend sind 2 genormte Revisionsschächte (mind. DN 1000 mit Sandfang t = 0,50m) zu setzen.

Kostenschätzung

Angebote von Fachfirmen liegen nicht vor. Auf der Grundlage eines vom Wasserband erstellten und durch eine Fachkraft überschlägig geprüften Leistungsverzeichnisses müssen Kosten von brutto rund 70.000 € veranschlagt werden.

Rechtslage

Nach § 3 der Satzung des Wasserverbandes Nettelnburg hat der Verband die Aufgabe, in seinem Gebiet die Funktionsfähigkeit der Verbandsgewässer und die Möglichkeit zu deren Unterhaltung zu gewährleisten. Die Durchführung der Unterhaltung, Instandsetzung und Erneuerung obliegt als Sachbeitrag den Mitgliedern jeweils als Eigentümer (§ 24 der Satzung). Die Wahrnehmung der Aufgaben dient dem öffentlichen Interesse und dem Nutzen seiner Mitglieder (§ 1 WVG, Gesetz über Wasser- und Bodenverbände -Wasserverbandsgesetz).

Der neue Durchlaß bedarf einer Wasserrechtlichen Genehmigung nach § 15 Hamburgisches Wassergesetz.

Mit der mündlichen Anhörung nach § 28 VwVfG (Verwaltungsverfahrensgesetz) erhalten die Eigentümer die Gelegenheit ihre Sicht der Dinge darzulegen.