Brücken über GräbenPeter Storm2026-06-01T16:25:30+02:00
Brücken über Gräben
Mit den hier angesprochenen Brücken meinen wir nicht die Unterquerung der Gräben unter Straßen und öffentlichen Wegen, sondern Brücken über Gräben auf privaten Grundstücken oder von einem Grundstück zu einem anderen Nachbargrundstück. Diese Brücken erleichtern den Zugang zu Nachbarn oder eigenen Grundstücksteilen auf der anderen Grabenseite. Diese Brücken helfen auch der Schaukommission des Wasserverbandes bei der Grabenschau. Die Grabenübergänge müssen aber durch ein ausreichend lichtes Maß den freien Abfluss im Graben gewährleisten. Auch gerade bei Starkregen darf sich das Wasser nicht am Bauwerk stauen. Und sie müssen natürlich bautechnisch sicher sein und dürfen keine Gefahr darstellen. Sie müssen deshalb ausreichen breit und stabil sein, ggfls. ein Geländer haben. Ein morscher Holzbalken hilft hier nicht. Das gilt ganz besonders für öffentlich zugängliche Bauwerke. Bitte prüfen Sie Ihre Brücken entsprechend.
Hinweis: Soweit es sich nicht mobile Elemente handelt sind es Anlagen im Sinne von § 25 Wasserhaushaltsgesetz und bedürfen einer Genehmigung nach § 15 Hamburgisches Wassergesetz.
Beispiele für Brücken
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| Eine Holzbrücke am Nettelnburger Landweg. Der Graben führt wenig Wasser und hat kein Großes zu entwässerndes Hinterland. Alles in Ordnung. |
Diese Brücke ist zu tief und berührt fast die Wasseroberfläche. Hier mal nachbessern und bitte auch gleich die Grabenkante mit bearbeiten. |
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| Hier eine Holzbrücke, gebaut aus Paletten mit einer Deckschicht, zu tief und kann den Wasserfluss behindern. Die Bretterwand auf der linken Seite ist eine andere Baustelle. |
Eine Holzbrücke mit Geländer am Graben 1. Stabil und sicher, keine Behinderung des Grabens. |
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| Eine Brücke aus verzinktem Metall, möglicherweise ein Gerüstteil. Stabil und dauerhaft. Es gab hier bisher noch keine Behinderung dieses Grabenteils. Sehr schön auch die ummauerte Einfassung des Einleitungsrohres, allerdings ist das Rohrende zu lang. |
Dieser Graben wird auch durch Fahrzeuge überfahren, weil die Carports auf der anderen Grabenseite liegen. Zurzeit gibt es wenig Alternativen zu den tiefliegenden Gitterrosten. Deswegen werden sie hier akzeptiert. Im Hintergrund eine Fußgängerbrücke, die möglicherweise unnötig tief liegt. Aber da beides auf dem Niveau des umliegenden Geländes liegt, hat das Wasser hier ausreichend Ausweichfläche. |
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| Hier wieder eine Gerüstteilbrücke aus verzinktem Metall. Sie ist hoch genug, weil sie mit dem Gelände auf gleichem Niveau liegt. Aber was ist mit der Böschungskante aus Holzbrettern? |
Ein speziell für diesen Graben hergestelltes Brückenmodell aus verzinktem Metall mit Geländer. Hoch genug für hohen Wasserstand. |
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| Dieser Holzsteg sollte vor Benutzung auf Tragfähigkeit getestet werden. Zumindest ist er jetzt noch hoch genug. |
Eine ganze Brückenreihe. Da der Graben aber typischerweise fast immer ohne Wasser ist, stört hier die tiefe Lage nicht wirklich |
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| Nochmal das Metallmodell einer Brücke. Diese Art von Stegen war wohl einmal ein Sonderangebot und hat sich offensichtlich bewährt. |
Dies ist weder eine akzeptable Brücke noch eine akzeptable Böschung rechts. |
Mängel bei der Grabenschau führen zu einem Mängelbeseitigungsbescheid und einer Nachschau. Die kostet dann 50 Euro Gebühr.
Die Fotos sind nur Beispielbilder und der Zustand ist teilweise heute so nicht mehr vorhanden. Stand: 1. Mai 2026