1962 – die Sturmflut im Februar

1962 – die Sturmflut im Februar2019-03-08T18:28:00+02:00

Die Sturmflut vom 16./17. Februar 1962 in Nettelnburg

Bei der Sturmflut vom 16./17. Februar 1962 kam es zu einer Flutkatastrophe an der deutschen Nordseeküste. An den Unterläufen von Elbe und Weser sowie ihren damals noch ungesicherten Nebenflüssen wurden hohe, vorher nicht beobachtete Wasserstände erreicht. Vor allem an den seit der Flutkatastrophe von 1953 (Hollandsturmflut) noch nicht erhöhten Deichen in diesen Flussgebieten kam es zu schweren Schäden und zahllosen Deichbrüchen, wohingegen die Seedeiche trotz schwerer Schäden bis auf wenige Ausnahmen den Fluten standhielten. Insgesamt waren 340 Tote zu beklagen.

Blick vom Oberen Landweg nach Westen Richtung Allermöhe, Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962

Blick vom Oberen Landweg nach Westen Richtung Allermöhe, Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962, Foto: Hans-Peter Grage

Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962, Blick vom Bahndamm über Oberer Landweg nach Allermöhe, heute Aral Tankstelle

Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962, Blick vom Bahndamm über Oberer Landweg nach Allermöhe, heute Aral Tankstelle, Foto: Hans_Peter Grage

Sandsackbarriere am Oberer Landweg, Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962

Sandsackbarriere am Oberer Landweg, Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962, Foto: Hans-Peter Grage

Blick von Bahndamm Richtung Allermöhe (heute Aral Tankstelle), Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962

Blick von Bahndamm Richtung Allermöhe (heute Aral Tankstelle), Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962, Foto: Hans-Peter Grage

Blick vom Bahndamm Richtung Süd auf Allermöhe (heute Aral Tankstelle, Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962

Blick vom Bahndamm Richtung Süd auf Allermöhe (heute Aral Tankstelle, Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962, Foto: Hans-Peter Grage

Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962, Haus Oberer Landweg

Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962, Haus Oberer Landweg, Foto: Hans-Peter Grage

Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962, Oberer Landweg

Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962, Oberer Landweg, Foto: Hans-Peter Grage

Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962, Oberer Landweg

Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962, Oberer Landweg, Foto: Hans-Peter Grage

Sandsackbarriere Oberer Landweg, Kreuzung Hackmackbogen, Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962

Sandsackbarriere Oberer Landweg, Kreuzung Hackmackbogen, Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962, Foto: Hans-Peter Grage

Grenzgraben (Graben 3) bei der Bugenhagen Kirche zwischen Püttenhorst und Kirche, Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962

Grenzgraben (Graben 3) bei der Bugenhagen Kirche zwischen Püttenhorst und Kirche, Elbe Sturmflut 16.-17.2.1962, Foto: Hans-Peter Grage

Außergewöhnlich schwer betroffen war das Unterelbegebiet mit der Hansestadt Hamburg, wo vor allem der Stadtteil Wilhelmsburg durch Deichbrüche in Mitleidenschaft gezogen wurde; dort starben die meisten der in Hamburg insgesamt zu beklagenden 315 Todesopfer.

[1] Ursächlich für das Ausmaß der Katastrophe in Hamburg waren gravierende städtebauliche und verwaltungsorganisatorische Mängel sowie technisch unzureichende und sich teilweise in einem schlechten Pflegezustand befindliche Deiche und andere Hochwasserschutzeinrichtungen.

Bergedorf und Nettelnburg waren hiervon wenig betroffen. Überflutet waren hier nur das Gebiet westlich des Oberen Landweges und südlich des Billwerder Billdeiches.

Überschwemmungsgebiet der Sturmflut von Februar 1962 im Bezirk Bergedorf

Überschwemmungsgebiet der Sturmflut von Februar 1962 im Bezirk Bergedorf

Überflutungskarte erstellt von “NordNordWest” mittels Digitale Stadtkarte 1: 60.000 Hamburg by Freie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung, 2014 http://www.hamburg.de/sturmflut-1962/ Karte der Überflutungen in Hamburg während der Sturmflut 1962, Karte und Text aus Wikipedia.